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KI-Kompetenz wird Teil von Inklusionskompetenz – Austausch mit Beiräten und Beauftragten im Kreis Mettmann

16.09.2026
Gero Büskens, Projektmitarbeiter des KSL.Düsseldorf, mit Laptop

Was ist Künstliche Intelligenz, welche Vorteile und Herausforderungen bringt sie mit sich, und wie können sich KI-Anwendungen auf die tägliche Arbeit auswirken? Dies und vieles mehr erläuterte Gero Büskens, Projektmitarbeiter des KSL.Düsseldorf, am 9. September beim Arbeitskreis der Beauftragten, Koordinator*innen und Beiräte für Menschen mit Behinderung im Kreis Mettmann im Rathaus in Langenfeld. 

Nach einer kurzen Vorstellung führte Gero Büskens in das Thema KI und Inklusion ein und stellte KI-Anwendungen, die vor allem für Menschen mit Beeinträchtigung nützlich sind, vor. Menschen mit Sehbeeinträchtigung können sich Bilder beschreiben lassen, Menschen mit Hörbeeinträchtigung können von Live-Untertiteln profitieren. KI kann Menschen mit Mobilitätseinschränkung dabei unterstützen, eine barrierefreie Route zu finden, und Übersetzungsprogramme helfen, Texte besser zu verstehen. Chatbots wie ChatGPT oder Gemini unterstützen beim Schreiben von Texten, bei der Recherche oder beim Strukturieren von Inhalten und Smart-Home-Anwendungen wie Siri und Alexa können beispielsweise Türen und Licht steuern. 

Neben vielen Vorteilen bringe KI aber auch eine Reihe von Herausforderungen mit sich, erläuterte Gero Büskens. Beispielsweise seien KI-Anwendungen nicht grundsätzlich barrierefrei, Quellen seien oft nicht nachvollziehbar und beim Datenschutz gäbe es noch viele Fragen. Darüber hinaus seien bestimmte technische Geräte (z.B. ein Smartphone) und technische Fähigkeiten, die Geräte zu bedienen, notwendig. 

Behindertenbeauftragte/-koordinatoren und Beiräte können von KI-Anwendungen profitieren, beispielsweise bei der Informationsbeschaffung, in der Beratung, bei der barrierefreien Kommunikation, bei der Gremienarbeit, bei Stellungnahmen und der Öffentlichkeitsarbeit. Allerdings sei es elementar, die Ergebnisse immer zu prüfen und die Inhalte zielgruppengerecht aufzubereiten. KI ersetze auch keine individuelle fachliche Beratung, betonte der Referent. 

Mit wachsenden KI-Anwendungen seien auch neue, digitale Kompetenzen notwendig. Somit würde KI-Kompetenz Teil von Inklusionskompetenz, resümierte Gero Büskens. Fragen und Diskussionsbeiträge rundeten den gelungenen Vortrag ab. 

Möchten Sie mehr über das Thema KI und Inklusion erfahren oder suchen Sie einen Referenten zum Thema? Dann melden Sie sich gerne bei uns.

E-Mail: bueskens@ksl-duesseldorf.de
Telefon: 0152 0940 7318