Das Bündnis „GO NRW – politische Teilhabe stärken“ traf sich Anfang März in den Räumlichkeiten des VdK NRW in Düsseldorf.
Gemeinsam arbeiten die beteiligten Organisationen (LAG Selbsthilfe NRW, Landesbehindertenrat NRW, Landesjugendring NRW, Landesseniorenvertretung NRW, Politisch Selbstbestimmt Leben NRW e.V., SoVD NRW e.V., VdK NRW e.V., KSL.NRW) daran, dass Menschen mit Behinderungen, Senioren sowie Kinder und Jugendliche umfassend, gleichberechtigt, selbstbestimmt und wirksam an der Kommunalpolitik teilhaben können. Dafür müssen sie als Expert*innen in eigener Sache in die Entscheidungsprozesse von Städten, Gemeinden und Kreisen einbezogen werden.
Künftig wird sich das Bündnis auf die Landtagswahl 2027 in Nordrhein-Westfalen fokussieren. Als thematische Schwerpunkte sind Bildungsarbeit, Empowerment und die verlässliche Finanzierung von Organisationen und Institutionen im Bereich politischer Teilhabe geplant – mit dem Ziel, eine inklusive Gesellschaft zu stärken. Zu diesen Themen soll ein Forderungspapier erstellt werden, das sich an Parteien im Vorfeld der Wahlen richtet.
Ein weiteres zentrales Thema wird die inklusive Teilhabe innerhalb und außerhalb von Parteien sein: „Bei unseren bisherigen Gesprächen mit Fraktionen ist deutlich geworden, dass Parteien zwar grundsätzlich offen sind gegenüber Menschen mit Behinderungen, es jedoch immer wieder Barrieren unterschiedlicher Art gibt, die Interessierte daran hindern, in einer Partei aktiv zu werden“, sagt Jörg Rodeike, Projektleiter des KSL.Düsseldorf und Kooperationspartner des Bündnisses. „Unser Ziel ist es, Teilhabe in der Parteiendemokratie, aber auch parteiunabhängig zu stärken.“ Geplant ist, dass sich das Bündnis mit Gesprächsangeboten an Parteien und Verbände wendet.
Weitere Infos zum Bündnis: https://nrw.vdk.de/sozialpolitik/kommunale-sozialpolitik/buendnis-go-nrw/