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KSL.NRW goes Mexiko

27.08.2026
hintere Reihe von links nach rechts: Marcus Windisch, Marcel Holland, Andreas Heither (Koordinierungsstelle), Iris Colsman (KSL.Düsseldorf), Debora Stockmann (KSL.Münster); vordere Reihe: Carmen Ana Montiel Salgado, Begleitung: Karsten Neuendorf

Ein Kulturprojekt von Tänzer*innen im Rollstuhl mit einer öffentlich geförderten Ballettbühne, wie dies beim KulturTandem 2025 auf Zollverein in Essen zu sehen war? In Mexiko oder gar im Geburtsland Guatemala undenkbar. Dabei ist Carmen Ana Montiel Salgado eine leidenschaftliche Tänzerin! 

Gerne hätte sie eine solche Gelegenheit in ihrer Heimat:

Zu einem internationalen Austausch haben sich Mitarbeiter*innen der KSL.NRW mit Carmen Ana Montiel Salgado, Doktorandin im Bereich Social Business an der Universidad Autónoma de Baja California (Mexiko), im Juli im Wissenschaftspark in Gelsenkirchen getroffen. Carmen Montiel Salgado vernetzt sich – im Auftrag der mexikanischen Regierung – mit Akteuren aus Deutschland zum Thema Inklusion, um ähnliche Strukturen in Mexiko aufzubauen. 

In Mexiko gebe es zwar einen Schwerbehindertenausweis, aber kein gesellschaftliches Verständnis von Inklusion. Auch fehle es an Hilfsmitteln und barrierefreien öffentlichen Orten. Auch Ärzt*innen seien nicht sensibilisiert, was beispielsweise dazu führe, dass keine barrierefreien Behandlungsstühle in den Praxen vorhanden seien, erläuterte Anna Montiel Salgado. 

Wir bleiben in Kontakt und unterstützen da, wo es möglich ist. Die Webseite der KSL.NRW, die sie sich ins Spanische übersetzen lässt, ist eine Hilfe, aus den vielfältigen Möglichkeiten gelebter Inklusion zu lernen und die Voraussetzungen zu schaffen, vergleichbare Strukturen auch in Mexiko zu initialisieren.

(Bild: hintere Reihe von links nach rechts: Marcus Windisch, Marcel Holland, Andreas Heither (Koordinierungsstelle), Iris Colsman (KSL.Düsseldorf), Debora Stockmann (KSL.Münster); vordere Reihe: Carmen Ana Montiel Salgado, Begleitung: Karsten Neuendorf)