Neue Aktive gewinnen, um sich noch engagierter für die Menschen mit Beeinträchtigungen in Wuppertal einsetzen zu können – das ist das Ziel der neuen Kampagne des Beirates der Menschen mit Behinderung in Wuppertal. Das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) für den Regierungsbezirk Düsseldorf unterstützt den Beirat dabei. Finanziert wird die Kampagne durch das Inklusionsbüro der Stadt Wuppertal.

Startschuss für die Kampagne war die Auftaktveranstaltung vergangene Woche im Wuppertaler Verwaltungshaus. Mit dabei waren Petra Bömkes (Beiratsvorsitzende), Jörg Werner (1. stellv. Beiratsvorsitzender), Christel Longrée (2. stellv. Beiratsvorsitzende), Jörg Schulte (ordentl. Beiratsmitglied), Sandra Heinen (Behindertenbeauftragte der Stadt Wuppertal) sowie Jörg Rodeike und Susanne Schulte-Mausbeck vom KSL Düsseldorf. 

Die Beteiligten erörterten Ideen, wie interessierte Bürger*innen für eine Mitarbeit gewonnen werden können. Folgende Maßnahmen wurden beschlossen: 

  • Ein bereits vorhandener Flyer wird grundlegend überarbeitet und über verschiedene Kanäle flächendeckend in der Stadt Wuppertal verteilt. 
  • Geplant ist ein Interview im Radio Wuppertal/beim Bürgerfunk.
  • Es werden Portraitaufnahmen mit Statements der derzeitigen Mitglieder erstellt.
  • Social Media-Aktivitäten werden ausgeweitet. Dabei wird vor allem der vorhandene Facebook-Auftritt optimiert. 
  • Der Adress-Verteiler wird ausgebaut.
  • Ende August/Anfang September wird es – unter Federführung des KSL Düsseldorf – zwei bis drei Veranstaltungen geben, damit sich interessierte Bürger*innen über die Arbeit des Beirates und Möglichkeiten der politischen Partizipation im persönlichen Gespräch informieren können. Die Veranstaltungstermine werden noch bekanntgegeben. 
  • Plakate an ausgewählten Stellen in der Stadt sind in Planung. 
  • Geplant ist ein Video, um die bisherigen Erfolge des Beirates zu zeigen.

Mitarbeit in Arbeitsgemeinschaften

Petra Bömkes betonte, dass viele Menschen sich nicht auf eine fünfjährige Mitgliedschaft im Beirat festlegen möchten, so dass die Mitarbeit in einer Arbeitsgemeinschaft eine gute Möglichkeit sei, sich für die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen einzusetzen – ohne langjährige Bindung. Arbeitsgemeinschaften gibt es u.a. zu den Themen „Satzung und Geschäftsordnung“ und „Öffentlichkeitsarbeit“. Zudem wird die jährliche Großveranstaltung „Gemeinsam Barrieren abbauen“ von einem Kernteam organisiert. 

Wer Interesse an einer Mitarbeit im Beirat oder einer Arbeitsgemeinschaft hat, kann sich gerne unter der E-Mail-Adresse: beirat-der-menschen-mit-behinderung@stadt.wuppertal.de oder telefonisch bei Petra Bömkes unter 0179-5084473 melden. 

Trafen sich im Wuppertaler Rathaus: hinten v.l.n.r.: Sandra Heinen (Behindertenbeauftragte der Stadt Wuppertal), Jörg Rodeike (KSL Düsseldorf), Petra Bömkes (Beiratsvorsitzende), mittig: Jörg Werner (1. stellv. Beiratsvorsitzender); vorne: Jörg Schulte (ordentl. Beiratsmitglied)
Trafen sich im Wuppertaler Rathaus: hinten v.l.n.r.: Sandra Heinen (Behindertenbeauftragte der Stadt Wuppertal), Jörg Rodeike (KSL Düsseldorf), Petra Bömkes (Beiratsvorsitzende), mittig: Jörg Werner (1. stellv. Beiratsvorsitzender); vorne: Jörg Schulte (ordentl. Beiratsmitglied)