Rehacare; Foto: Messe Düsseldorf, Constanze Tillmann
Rehacare; Foto: Messe Düsseldorf, Constanze Tillmann

Inklusive Kultur?

Häufig wird gesagt, der Kulturbereich sei einer der Lebensbereiche, in dem Inklusion am besten funktioniere.
Stimmt das?
Haben Menschen mit Beeinträchtigung Zugang zum Kulturbetrieb?
Oder haben Sie nur eher Zugang zu Freizeitangeboten im kulturellen Bereich?
Was wünschen sie sich? Was brauchen sie?

Die Diskussion möchte ein Feld für einen offenen Austausch zu diesem Thema schaffen.

Moderation: Iris Colsman, Leitung KSL Düsseldorf und Initiatorin des Festivals KulturTandem

Podiumsgäste:

  •     Anette Jablonski, Malerin
  •     Gisela Kettner, Malerin und Kunstpädagogin
  •     Gottfried Paul-Römer, Geschäftsführer Glanzstoff – Akademie der inklusiven Künste
  •     Flora Li, Schauspielerin
  •     Bardia Rousta, künstlerischer Leiter Glanzstoff
  •     Mijke Harmsen, tanzhaus nrw
  •     Roland Brus, Aktionskünstler

Die Podiumsdiskussion findet auf der Rehacare in Düsseldorf am Samstag, den 21. September 2019
von 11.30 bis 12.30 Uhr in Halle 6 am Stand G51 statt.

 

 

Mittendrin oder nur dabei?
Mittendrin oder nur dabei?

Mittendrin oder nur dabei?

Wertschätzung zu erfahren, ohne sich verstellen zu müssen, ist für die meisten Menschen ein wichtiger Aspekt des Arbeitslebens. Wie sieht dabei die Realität von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen (chronischen Erkrankungen und/oder Behinderungen) aus? Unter welchen Voraussetzungen fühlen sie sich als authentische, wertgeschätzte Mitglieder eines Arbeitsteams?

Der Lehrstuhl für Arbeit und Berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln untersucht dieses Thema in einer anonymen Online-Studie zur psychologischen Seite von Inklusion.  

Ziel der Studie ist es, Informationen zur Arbeitssituation von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen aus „erster Hand“ zu erhalten: Wie beurteilen sie ihr Arbeitsumfeld? Wie wirkt sich das Arbeitsumfeld auf ihre Lebenssituation aus? Langfristig wollen die Wissenschaftler*innen dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen für Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu verbessern.

Mitmachen können alle Personen über 18 Jahren, die aktuell in einem Arbeitsverhältnis stehen (mindestens mit einer 50 %-Stelle) und von einer oder mehreren langanhaltenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen betroffen sind.

Weitere Informationen und Teilnahme an der Studie: https://unikoelnpsych.eu.qualtrics.com/jfe/form/SV_6zJ5u3fPd1aRXGB

Kontakt: Veronika Chakraverty, Universität zu Köln, veronika.chakraverty@uni-koeln.de

 

Teilnehmer des Runden Tisches
Teilnehmer des Runden Tisches

Runder Tisch "Wohnen"

Zu einem Runden Tisch „Wohnen“ kamen am 4. Juli 2019 Vertreter*Innen seitens des KSL-Düsseldorf mit Landespolitikern von FDP und Grünen zusammen. Die Gesprächsrunde stand ganz im Zeichen des barrrierefreien/barrierearmen Wohnens und den damit verbundenen Herausforderungen, die sich in diesem Zusammenhang in Zukunft an Land und Kommunen stellen werden.

Mit dem Ergebnis des ersten Runden Tisches „Wohnen“ zeigte sich Iris Colsman zufrieden: „Wir sind im Zuge des Austausches mit den Vertretern der Landtagsfraktionen von FDP und Grünen übereingekommen, dass es vom Grundsatz her Einigkeit in der Zielsetzung gibt, bezahlbaren barrierefreien Wohnraum unter Berücksichtigung einer möglichst zentralen Lage, Anbindung und Erreichbarkeit, zu schaffen. Wie ein gemeinsamer Weg zur Erreichung dieses Ziels aussehen wird, werden wir allerdings erst im Laufe der nächsten Zeit bei weiteren Gesprächen herausfinden müssen.“

Nach der Sommerpause soll es zu vertiefenden Gesprächen kommen. Ebenso wird es einen Austausch zu diesem Thema mit den Landtagsfraktionen von CDU und SPD geben.

Bild Starter
Bild Starter

7. Wuppertaler Schwebebahnlauf

Bei strahlenden Wetter fanden sich 6713 Läufer*innen am vergangenen Sonntag zur 7. Auflage des Inklusiven Wuppertaler Schwebebahnlaufs zusammen. Mit am Start, die Mannschaft des Handicap-Sport-Wuppertal e.V., die unter der Fahne und in T-Shirts des Kompetenzzentrums Selbstbestimmt Leben (KSL) Düsseldorf an den Start gingen. Trotz anspruchsvoller Strecke war die Stimmung bei den Starter*innen ausgelassen und gut. Und so gingen die Finisher dann auch über die Ziellinie. Am Ende des Laufs zeigten sich die Starter*innen mit ihren erzielten Ergebnissen und Zeiten sehr zufrieden. Eine Teilnahme am Wuppertaler Schwebebahnlauf für 2020 steht für viele deshalb auch schon jetzt fest im Terminkalender des nächsten Jahres.

Eine mechanische Schreibmaschine auf dem Schreibtisch
Eine mechanische Schreibmaschine auf dem Schreibtisch

Christiane Link über den Umgang mit Menschen

Christiane Link schreibt in ihrem Blog klug darüber, wie man Verbündete behinderter Menschen erkennt (und wie man eine/r wird):

“Ich kenne mich aus, ich arbeite mit behinderten Menschen” oder “Meine Cousine sitzt im Rollstuhl, ich habe nichts gegen behinderte Menschen” – ich weiß nicht, wie ich oft ich solche Sätze in den vergangenen Monaten gehört habe. Meistens dann, wenn es darum ging Barrierefreiheit durchzusetzen oder zu klären, welche Richtung künftig im Bereich Barrierefreiheit und Inklusion eingeschlagen wird.(...)

Der Artikel lohnt sich zu lesen. 

Fachtag 2018
Fachtag 2018

Inklusive Öffnung der Beratungsangebote

Das KSL Düsseldorf hat mit dem KSL Münster am 25. Juni 2019 einen Fachtag zum Thema "Inklusive Öffnung der Beratungsangebote" in Borken durchgeführt.

Die ausführlichen Ergebnisse der Fachtages finden Sie auf der Homepage der Kollegen aus Münster:

https://ksl-muenster.de/de/node/1984/mit-guten-beispielen-hindernisse-u…

Bildrechte: KSL Münster

 

Einige Teilnehmer des Forums
Einige Teilnehmer des Forums

Austauschforum EUTB

Unter der Anleitung des Rechtsassessors des KSL Düsseldorf, Tobias Fischer, kamen am 25.05.2019 zahlreiche Mitarbeiter*Innen der EUTB Beratungsstellen zusammen, um sich auszutauschen und anhand eines Übungsanliegens Ihre Beratungsstrategien zu verbessern. Im Mittelpunkt stand hierbei die neunzig minütige gemeinsame Durcharbeitung eines Übungsanliegen.

Im Anschluss zeigte sich Tobias Fischer beeindruckt von der ausgezeichneten gemeinschaftlichen Beratungsleistung, die von den anwesenden EUTBler*Innen in Kleingruppenarbeit erbracht wurden. Der Beratungsanspruch des Übungsanliegens wurde zur großen Freude aller voll erfüllt.

Bild des Bundestages
Bild des Bundestages

Seminar: Der Weg zu einem politischen Mandat

Das Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL) Düsseldorf bietet für den Regierungsbezirk Düsseldorf ein Seminar zum Thema „Der Weg zu einem politischen Mandat“ an. Stattfinden wird das Seminar in der Geschäftsstelle des KSL in Düsseldorf am 28. September 2019 von 10:30 – 14:30 Uhr.

Ziel der Seminare ist es, Menschen mit Beeinträchtigungen dazu zu ermutigen, selbst aktiv Mandate anzustreben. Sei es in den kommunalen Räten, für den Landtag, für den Bundestag oder das Europäische Parlament. Die Seminare sollen dabei einen breiten und transparenten Einblick in die deutsche Parteienlandschaft aufzeigen und die parteilichen Strukturen nachvollziehbar dargelegt werden. Konkret sollen nach einer Einführungsphase in die gesetzlichen und politischen Grundlagen, in persönlichen Gesprächen und Diskussionen konkrete Wege in die Politik aufgezeigt und praxisgerechte und individuell abgestimmte Perspektiven erarbeitet werden. Jeder Teilnehmer soll nach dem Seminar eine genaue Vorstellung davon bekommen, wie seine erste Schritte in die Politik aussehen.

Teilnehmen können ausschließlich Menschen mit einer Beeinträchtigung/Behinderung. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist unter info@ksl-duesseldorf.de zwingend erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Weitere Informationen und einen Seminarablauf finden Sie unter www.KSL-Duesseldorf.de

Das KSL Düsseldorf setzt sich darüber hinaus auch dafür ein, dass Menschen mit Behinderung ihre Interessen in der Politik besser vertreten können. So unterstützen wir auch bei der Einrichtung von Behindertenbeiräten in Kommunen. Denn nur Betroffene können Politikern authentische Informationen liefern und sinnvolle Lösungen für Partizipation entwickeln. Selbstbestimmt Leben heißt auch, die gesellschaftlichen Lebensverhältnisse mitzubestimmen und gestalten zu können.

Statue der Justizia mit verbundenen Augen, Schwert in der rechten, Waage in der linken Hand vor blauem Himmel
Statue der Justizia mit verbundenen Augen, Schwert in der rechten, Waage in der linken Hand vor blauem Himmel

Vortrag Testamentarische Absicherung behinderter Kinder

Ein weiterer Vortrag zur testamentarischen Absicherung behinderter Kinder ist für Herbst 2019 im Plaung. Sobald Ort und Termin feststehen, werden wir Sie an dieser Stelle entsprechend informieren.

Gruppe
Gruppe

Sexualbegleitung mit Profis

Menschen mit Beeinträchtigungen sind durch unterschiedliche Rahmenbedingungen und Lebensumstände häufig eingeschränkt darin, ihre Sexualität frei zu gestalten. Dadurch fehlen oft Erfahrungsräume und Lernfelder.

Durch moderne Sexualbegleitung erhalten Menschen mit Beeinträchtigungen die Chance, Sexualität mit ausgebildeten Personal zu erforschen und angemessen zu erlernen.

Zwei sexualpädagogische Fachkräfte der pro familia führen Sie durch den Tag, vemitteln ein Basiswissen zum Thema Sexualität und Behinderung und geben fachliche Inputs zu Sexualbegleitung.

Außerdem konnten wir zwei Sexualbegleiter/-innen engagieren, um Ihnen aus der Praxis zu berichten und ihre Fragen direkt zu beantworten.

Ihr Nutzen: Sie lernen Sexualbegleitung als pädagogisches Lernkonzept kennen und setzen sich mit Kritik, Unsicherheit und Rahmenbedingungen auseinander.