Das KSL Düsseldorf begrüßte am 18. November 2020 Mitarbeiter*innen der Ergänzenden Unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) und Lots*innen aus dem Regierungsbezirk Düsseldorf zum virtuellen Austausch. 

Zu Beginn des Treffens stand das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch über aktuelle Tätigkeiten in Zeiten der Covid-19-Pandemie im Vordergrund. Erwartungsgemäß finden Beratungen derzeit vor allem telefonisch statt. 

Anschließend sprachen die Teilnehmer*innen mit Iris Colsman, Leiterin des KSL Düsseldorf, über das Persönliche Budget für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Warum nutzen nur sehr wenige Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen das Persönliche Budget? Macht es für sie überhaupt Sinn? Gibt es Menschen, die für eine Assistenz in Frage kommen, ohne dass es Fachkräfte sind? Ab wann muss es eine Fachkraft sein – und mit welcher Ausbildung? Wie sieht die Kooperation mit den Landschaftsverbänden aus? Über diese und viele weitere Fragen wurde rege diskutiert.  

Die Teilnehmer*innen waren sich einig, dass Ideen entwickelt werden müssten, wie das Persönliche Budget für Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen realisierbar sei. Dazu seien Praxisbeispiele notwendig, um Erfahrungen zu sammeln. 

Daher plant das KSL Düsseldorf für kommendes Jahr ein Vernetzungstreffen zu diesem Thema. Im Mittelpunkt des Treffens steht die konkrete Arbeit an einem Fallbeispiel. Den Termin werden wir rechtzeitig bekanntgeben. 
 

Das Bild zeigt mehrere Teilnehmer*innen des virtuellen Austauschforums.
Das Bild zeigt mehrere Teilnehmer*innen des virtuellen Austauschforums.