Die 53 nordrhein-westfälischen Impfzentren sind am Montag, 8. Februar 2021, wie geplant gestartet. Am gleichen Tag ist die neue Impfverordnung in Kraft getreten. Sie folgt den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) und berücksichtigt erste Erfahrungen aus der Impfkampagne. Zum einen wird in der neuen Impfverordnung die Gruppe zwei um einige Vorerkrankungen erweitert. Außerdem werden weitere Personengruppen in diese aufgenommen.

 Die Impfverordnung zum 8. Februar 2021 gibt es hier: 

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/C/Coronavirus/Verordnungen/CoronaImpfV_BAnz_AT_08.02.2021_V1.pdf

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen stellt zahlreiche Informationen zur Schutzimpung, zu Regeln des öffentlichen Lebens und vielen weiteren Themen - auch in Leichter Sprache und Gebärdensprache – zur Verfügung: 

https://www.mags.nrw/coronavirus

Am 1. März 2021 hat Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann den weiteren Impfplan für das Land Nordrhein-Westfalen vorgestelllt. Ab dem 8. März 2021 erhalten demnach unter anderem Personal, Bewohner*innen und Beschäftigte der Werkstätten für behinderte Menschen und in besonderen Wohnformen ein Impfangebot. In den nächsten Wochen soll zudem mit Impfungen von schwer pflegebedürftigen in der eigenen Häuslichkeit begonnen werden. Die aktuelle Pressemitteilung gibt es hier: 

https://www.mags.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-stellt-impfplan-fuer-die-priorisierungsgruppe-2-vor

Am 26. Februar 2021 teilte das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen mit, dass Nordrhein-Westfalen Einzelfallentscheidungen bei Coronaschutzimpfungen regelt. Die aktuelle Pressemitteilung gibt es hier: 

https://www.mags.nrw/pressemitteilung/nordrhein-westfalen-regelt-einzelfallentscheidungen-bei-coronaschutzimpfungen

Der 7. Erlass zur Impfung der Bevölkerung gegen Covid-19 (Fortschreibung des Erlasses vom 4. Dezember 2020 in der Fassung vom 29. Januar 2021) besagt unter anderem, dass die Kosten für Gebärdensprachdolmetscher*innen in den Impfzentren übernommen werden: 

Der 7. Erlass ist hier zu finden:

https://ksl-duesseldorf.de/public/2021/02/210205_7.%20Erlass%20zur%20Impfung%20der%20Bev%C3%B6lkerung%20gegen%20Covid-19.pdf

Der 8. Erlass ist hier zu finden:

https://ksl-duesseldorf.de/public/2021/02/210218_8.%20Erlass%20zur%20Impfung%20der%20Bev%C3%B6lkerung%20gegen%20Covid-19.pdf

Ein Abrechnungsformular für Gebärdensprachdolmetscher*innen gibt es hier:  

https://ksl-duesseldorf.de/public/2021/02/210205_Anlage_Dolmetscher%20Abrechnungsformular.pdf

Nach Informationen von Frau Claudia Middendorf, Beauftragte der Landesregierung für Menschen mit Behinderung sowie für Patientinnen und Patienten in Nordrhein-Westfalen, werden bei der Schutzimpfung gegen Covid-19 auch die Kosten für Schriftdolmetscher*innen und Taubblindenassistenz übernommen. 

Die Abrechnungen der Dolmetscher*innen und Assistenz sind bei dem zuständigen Impfzentrum einzureichen. 

Gebärdensprachdolmetscher*innen, Schriftdolmetscher*innen sowie Taubblindenassistenz werden nicht vor Ort gestellt, sondern müssen mitgebracht werden.

Zahlreiche Informationen und Links rund um das Corona-Virus gibt es auch im Corona-Wegweiser der KSL NRW:

https://ksl-duesseldorf.de/de/corona 

Darstellung des Virus und eine Spritze
Darstellung des Virus und eine Spritze